Industriegebäudebrand

Datum: 13.09.2018 
Alarmzeit: 15:35 Uhr 
Dauer: 28 Stunden 55 Minuten 
Art: Brandeinsatz  > B3  
Einsatzort: Alsenz 
Mannschaftsstärke: 16 
Fahrzeuge: FEZ , ELW 1 , TLF 16/25 , MZF 2  
Weitere Kräfte: KLF Unkenbach , LF 8/6 Obermoschel , MTF Finkenbach-Gersweiler , MTF Obermoschel , MTF Oberndorf , MTF Waldgrehweiler , MZF 1 Münsterappel , RW1 Obermoschel , TGM Rockenhausen , TLF 16/12 Obermoschel , TLF 4000 Rockenhausen , TSA Oberndorf , TSF Niederhausen , TSF Schiersfeld , TSF-W Finkenbach-Gersweiler , TSF-W Gaugrehweiler , TSF-W Mannweiler-Cölln , TSF-W Münsterappel  


Einsatzbericht:

Die Feuerwehren Alsenz, Kalkofen, Mannweiler-Cölln, Oberndorf, Obermoschel und Rockenhausen wurden zu einem Industriegebäudebrand in Alsenz alarmiert.

Bei Ankunft stand die Werkstatt der Autoverwertung in Vollbrand. In kürzester Zeit griff das Feuer auf einen Dachstuhl von zwei direkt angrenzenden Wohnhäusern über. Mit dem Monitor und 2 C-Strahlrohren wurde der erste Löschangriff vorgenommen. Kurz darauf wurden noch die Feuerwehren Finkenbach-Gersweiler, Niedermoschel, Münsterappel und Gaugrehweiler nachalarmiert , die restlichen Wehren der VG wurden auch alarmiert um den Grundschutz in der VG sicher zustellen. Weitere Feuerwehren aus dem Donnersbergkreis, sowie aus den Landkreisen Bad Kreuznach und der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern nachalarmiert. Mit einem B-Rohr, mehreren C-Rohren und Wenderohren von Drehleitern und einem Teleskopgelenkmasten wurde die Brandbekämpfung im Außenangriff gemacht. Die Wasserversorgung wurde durch Unterflurhydranten und  Wasserentnahme offenes Gewässer aus der Alsenz sichergestellt. Während der Löscharbeiten kam es durch die enorme Hitzeentwicklung an einem weiteren Dachstuhl eines Wohnhauses zu einem Entstehungsbrand der rasch gelöscht werden konnte. Um ein besseres Bild der Lage zu bekommen wurde die Einsatzleitung und Führungsgruppe des Landkreises durch eine Drohne mit Wärmebildkamera von den Kameraden aus Winnweiler unterstützt. Wegen umfangreiche Nachlöscharbeiten dauerten die Löscharbeiten bis tief in die Nacht . Eine Brandwache verblieb bis Freitagabend an der Einsatzstelle um immer wieder aufflammende Glutnester abzulöschen. In der Nacht und am ganzen darauffolgenden Freitag musste noch in der Werkstatt eine darin befindliche Acetylene kontrolliert und gekühlt sowie zwei Eigentumsicherungen an Wohnhäusern durchgeführt.

Seitens des Landkreises waren neben dem Führungsdienst die Führungsgruppe Technische Einsatzleitung, Teileinheiten des Gefahrstoffzuges, der Löschzug Wasser sowie Teileinheiten der Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst und Verpflegungsdienst in den Einsatz eingebunden. Im späteren Einsatzverlauf wurden die Einsatzkräfte durch Kräfte des THW unterstützt.  Ein Feuerwehrmann wurde im Einsatzverlauf leicht verletzt.